FDP Waldbröl

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart in Waldbröl

v.l.n.r.: Sebastian Diener, Till Idelberger, Maik Steiniger, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Dorothee Bastian, Herbert Greb, Karin Greb, Reinhard Grüber

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart war am gestrigen Abend zu Gast bei der Informationsveranstaltung des Gewerbe- und Industrieverein Waldbröl e.V. im neuen Bürgerdorf in Waldbröl.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern des GIV und dem Gastgeber und Hausherren, dem Bürgermeister der Stadt Waldbröl - Peter Koester, für einen gelungenen und interessanten Abend. Die über 150 Besucherinnen und Besucher im neuen Bürgerdorf am Alsberg erfreuten sich einem Vortrag des Ministers mit anschließender Diskussionsrunde.

Es war spannend zu sehen, wie Pinkwart in seinem Vortrag auf die Waldbröler Problematik, der einerseits vorhandenen GI-Flächen, aber andererseits den abschreckenden Gewerbesteuerhebesatz von 575% einging.

Insbesondere seine Vorschläge für Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort Waldbröl voranzubringen stießen auf großen Zuspruch bei den Anwesenden. Wir begrüßen die Ankündigung des GIV, ein regionales Portal bilden zu wollen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und um den Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort Waldbröl attraktiver zu gestalten.

Waldbröl voranbringen!

Minister Pinkwart betonte ausdrücklich, dass die aktuelle "Generation Y" anders ticke. Es herrsche ein größerer Anspruch bzw. Zuspruch zu einer geregelten Work-Life-Balance. Gute Löhne seien lange nicht mehr ausschlaggebend für die Verwurzelung mit einem Betrieb. Es sei immer wichtiger, dass flexible Arbeitszeitmodelle und vor allem ein lebenswertes Umfeld in der Region bestehe. Dies könne am effektivsten bürgerlich gefördert werden. Hierzu zitierte Pinkwart den Gründer der Drogeriemarktkette dm, Götz Werner: "Arbeitszeit + Freizeit = Lebenszeit. Das verpflichtet den Unternehmer dazu, verantwortungsbewusst mit dieser Lebenszeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umzugehen."

Auf die Zuschauerfrage, wie man den Auszubildenden- und Fachkräftemangel entgegenwirken könne, antwortete Pinkwart, dass in einem Projekt sämtliche Auszubildenden aller hiesiger Betriebe zusammenkommen könnten. Durch diese Zusammenkunft sollen auf Vorschlag der Lehrlinge konkrete Maßnahmen entstehen, wie die eigenen Ausbildungsbetriebe, aber auch der Wirtschaftsstandort Waldbröl, für junge Menschen attraktiver gemacht werden könne.

Woraufhin der Moderator des Abends und GIV-Vorstandsmitglied Jean Louis Weckerle begeistert das Wort an die anwesenden Waldbröler Unternehmer richtete, mit der Idee, diesen Vorschlag gemeinsam umsetzen zu wollen.

Auch unsere Fraktion thematisiert ein solches Projekt intern schon länger und erfreut sich nun dem breiten Zuspruch des Waldbröler Unternehmertums.

Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Pinkwart lud Hausherr Bürgermeister Peter Koester die Anwesenden zu einer Führung durch das neue Bürgerdorf ein.

Eindrücke zu Prof. Dr. Pinkwart in Waldbröl